Drahtgittersensor - Visualisierung und Analyse von Zweiphasenströmungen

Drahtgittersensoren sind bildgebende Instrumente zur Analyse von Gas-Flüssigkeits- und Flüssigkeit-Flüssigkeits-Mehrphasenströmungen. Sie vereinen robustes Design, sichere Phasenunterscheidung und ultraschnelle Messung. Drahtgittersensoren ermöglichen die Visualisierung und Messung transienter Strömungen mit beispiellosen Bildraten von bis zu 10.000 Bildern pro Sekunde und einer räumlichen Auflösung von bis zu 2 mm und enthüllen so selbst das letzte ungelöste Detail Ihres Strömungsproblems.



Funktionsweise des Maschendrahtsensors

Gittersensoren messen charakteristische Mehrphasenströmungsparameter durch ein Gitter feiner Drahtelektroden im Strömungsquerschnitt. Die Drähte sind sehr dünn, typischerweise 0,25 mm. Dadurch erzeugt der Sensor praktisch keinen Druckabfall. Gittersensoren werden üblicherweise in Rohren oder Säulen eingesetzt. Sonderausführungen ermöglichen aber auch die Untersuchung anderer Strömungsquerschnitte. Ob rund oder eckig, klein oder groß – Gittersensoren bieten die nötige Flexibilität.

Erfahren Sie mehr darüber:  Drahtgittersensor im Detail 



Messmethode

Drahtgittersensoren nutzen ein elektrisches Messprinzip zur Unterscheidung der einzelnen Phasen in der Strömung. Durch die Wahl zwischen Leitfähigkeits- und kapazitivem Messverfahren können Sie nahezu jede feststofffreie Mehrphasenströmung analysieren. Beispiele sind Wasser-Gas-, Wasser-Dampf- und Öl-Gas-Strömungen.

Erfahren Sie mehr darüber:  Mehrphasen-Strömungsmessungen 

Helmholtz-Zentrum Dresden - Rossendorf e. V.

Bernd Heirler

Bernd Heirler

Technology Transfer Officer

Details

• Hohe räumliche und zeitliche Auflösung → Genaue Erkennung lokaler Phasenstrukturen (z. B. Blasen, Tröpfchen) • Direkte Messung des lokalen Porenanteils → Echtzeitdaten zur Gas-/Flüssigkeitsverteilung • Echtzeitmessung und -visualisierung → Ermöglicht die Verfolgung von vorübergehendem Strömungsverhalten und Regimeänderungen • Robust und industriell anwendbar → Geeignet für raue Umgebungen, keine beweglichen Teile • Nichtinvasive Designs möglich (z. B. kapazitiv oder elektrisch) → Ideal für empfindliche Systeme, keine Strömungsstörung • Anwendbar auf verschiedene Phasenkombinationen → Gas-Flüssigkeit-, Flüssigkeit-Feststoff-, Gas-Feststoff-Systeme • Gute Grundlage für CFD und Modellvalidierung → Hochauflösende Daten für numerische Simulationsvergleiche • Kompakter und skalierbarer Aufbau → Einfache Integration in Rohrleitungen oder Laboraufbauten

Zielkunden